In der Physik gibt es den Begriff: „Erste kosmische Geschwindigkeit“. Das ist die minimale Geschwindigkeit, die man braucht, um einen Himmelskörper an der Oberfläche zu umkreisen, ohne abzustürzen. Davon ausgehend habe ich mir meine eigene Höhe ausgedacht, die erste Höhe der Kunst. Von diesem Aussichtspunkt sind Ländergrenzen nicht mehr wahrnehmbar, Flaggen scheinen verschwunden, die Farben der Haut sind nicht erkennbar, das Flüstern der Religionen nicht mehr zu hören. Zu sehen ist nur der Mensch, der Mensch und seine Taten. In der Beobachterrolle ist es immer erfreulich, die strahlenden, menschlichen Emotionen mitzuerleben. Emotionen mit den daraus resultierenden sinnlichen und menschlichen Taten. Allerdings ist es traurig zu beobachten, wie sich der Mensch durch Kriege und Unstimmigkeiten im Kreis dreht und leidet. Mit den Interpretationen meiner Werke versuche ich einen kleinen Baustein für das Fundament der einigen und weisen Menschheit der Zukunft zu schaffen.
Manche drücken ihre eigenen Gedanken durch die Musik aus, manche schreiben Prosa. Ich bin ein Mensch mit der Kamera in der Hand, meine Ausdrucksform ist Bildsprache.
Manche drücken ihre eigenen Gedanken durch die Musik aus, manche schreiben Prosa. Ich bin ein Mensch mit der Kamera in der Hand, meine Ausdrucksform ist Bildsprache.
